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Ergebnisse der Studie von BVL und ROI veröffentlicht

Die Nordseehäfen haben die Nase vorn - Untersuchung über alternative Transportwege von China nach Osteuropa

München/Bremen, 06.03.2012 – Die ROI Management Consulting AG, internationale Unternehmensberatung mit jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich Supply Chain Management, veröffentlicht die Ergebnisse der gemeinsamen Studie mit der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. über alternative Transportwege von China nach Osteuropa. Schwerpunkt der Untersuchung war der Vergleich der logistischen Qualität der Nordseehäfen im Vergleich zu den geografisch günstiger gelegenen Häfen im Mittel- bzw. Schwarzen Meer. Die Befragung von Praktikern bescheinigt den vier Nordseehäfen Hamburg, Antwerpen (BE), Bremen/Bremerhaven und Rotterdam (NL) den Status als zuverlässigste und sicherste Bindeglieder zur Versorgung osteuropäischer Werke.

Zahlreiche Unternehmen unterhalten Produktionsstandorte in Zentral- und Osteuropa und versorgen diese aus China. Für den einzelnen Entscheider ist es schwierig verschiedene Transportoptionen gegeneinander abzuwägen und verlässliche Entscheidungen zu treffen. Genau hier setzt die Untersuchung von ROI und der BVL an, die eine theoretische Analyse alternativer Routen mit der repräsentativen Befragung von Praktikern ergänzt. Die hohe Aussagekraft und der Praxisbezug entstehen gerade durch die persönliche Einschätzung und Bewertung von Alternativen von Logistikverantwortlichen.

Mehr als 90 Entscheider in Logistikfunktionen haben an der Online-Befragung teilgenommen, die von Dezember 2011 bis Januar 2012 allen BVL-Mitgliedern zur Verfügung stand. Die Auswertung ist jetzt, gemeinsam mit den Ergebnissen einer klassischen Recherche, als umfassende Studie verfügbar.

Die Untersuchung zeigt, dass heute insbesondere Werke in Tschechien, Polen, Ungarn, der Slowakei und Rumänien aus China mit Teilen und Komponenten versorgt werden. Der Spitzenreiter für die sichere und effiziente Versorgung, mit mehr als 25 % der Stimmen der Befragten, ist der Hamburger Hafen, dicht gefolgt von den Häfen Antwerpen, Rotterdam und Bremen/Bremerhaven. Die Schlusslichter in der Auswertung sind die ukrainischen Häfen Odessa und Ilyichevsk. Hier werden insbesondere mangelnde Zuverlässigkeit, ungenügende Verfügbarkeit, lange Bearbeitungszeiten und hoher Aufwand für die Verzollung bemängelt. Die Transportzeiten der letztgenannten Häfen liegen trotz geringerer Entfernung über denen der Nordseehäfen.

Fordern Sie hier Ihr Exemplar der Studie an.