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Geschäftsmodelle für die industrielle Zukunft - NEUE PUBLIKATION DER PLATTFORM INDUSTRIE 4.0

München, 24. April 2019 – Unter dem Titel „Digitale Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0“ hat die Plattform Industrie 4.0 eine neue Studie zu datenbasierten Geschäftsmodellen in der deutschen Industrie veröffentlicht. ROI-Experte Wolfgang Dorst war als Co-Autor an der Untersuchung beteiligt.

Kern des Ergebnispapiers sind 22 Praxisbeispiele, die die Arbeitsgruppe auf Geschäftsmodellinnovationen und veränderte Wertschöpfungsnetzwerke hin untersuchte. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen Unternehmen Orientierung bei der Gestaltung ihrer digitalen Geschäftsmodelle geben. Darüber hinaus analysierten die Autoren die Treiber digitaler Geschäftsmodelle, Fragen der Organisation sowie rechtliche Rahmenbedingungen.

Vier Grundtypen von datenbasierten Geschäftsmodellen

Aus den untersuchten Praxisbeispielen lassen sich dabei vier grundlegende Wertschöpfungsszenarien ableiten, nämlich IIoT-Plattformbetreiber, Marktplätze, Datentreuhänder und As-a-Service Anbieter. Für sie ermittelten die Autoren der Studie zentrale Merkmale und relevante Veränderungen hinsichtlich Nutzenversprechen, Wertschöpfungsketten und Ertragsmechanik der jeweiligen Geschäftsmodelinnovationen. Gemeinsame Merkmale aller neuen Geschäftsmodelle bildeten insbesondere das Betreiben bzw. die Nutzung von Plattformen sowie das Sammeln und Analysieren von Betriebs- und Nutzungsdaten von Produkten über deren gesamten Lebenszyklus hinweg.

Organisationale Ambidextrie als Schlüssel

Der Weg zu neuen Geschäftsmodellen erfolgt dabei in der Regel evolutionär, indem bestehende Produkte und Services durch digitale Kundenerlebnisse angereichert und so ergänzende digitale Geschäftsmodelle entstehen. Die Komplementarität von Kerngeschäft und digitalen Geschäftsmodellen stellt dabei eine zentrale Herausforderung für die Unternehmen dar. Um ihr zu begegnen bedarf es demnach einer organisationalen Ambidextrie, also der Fähigkeit bestehende Geschäftsmodelle effizienter zu betreiben und gleichzeitig neue, innovative Geschäftsmodelle zu erkunden. Eigenständige Digital-Einheiten im Unternehmen haben sich dabei als besonders erfolgversprechend herausgestellt. Weitere Herausforderungen bei der Einführung neuer, digitaler Geschäftsmodelle sind laut Studie rechtliche Rahmenbedingungen, insbesondere in den Bereichen Datenschutz, Produkthaftung und Schutz des geistigen Eigentums.

ROI seit 2018 in der Plattform Industrie 4.0 aktiv

ROI ist seit August 2018 Mitglied der Plattform Industrie 4.0 und engagiert sich aktiv in der neu geschaffenen Arbeitsgruppe „Digitale Geschäftsmodelle in der Industrie 4.0“. Gemeinsam mit den übrigen Mitgliedern der Arbeitsgruppe erarbeitet ROI darin Konzepte und Prinzipien zur Monetarisierung des Industrie 4.0-Ansatzes im Rahmen der digitalen Plattformökonomie.

„Wir beobachten bereits seit Längerem, dass es bei Digitalisierung in der Produktion nicht mehr nur um die Optimierung des Bestandsgeschäfts geht. Vielmehr bilden heute digitale Geschäftsmodelle die Grundlage für eine Differenzierung im Wettbewerb. In ihrem Zentrum stehen neue und bessere Leistungsversprechen rund um den Einsatz von intelligenten Produkten“ betont Wolfang Dorst, Director Business Development Industrie 4.0 bei der ROI Management Consulting AG.

Die Studie „Digitale Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0“ von Co-Autor Wolfgang Dorst können Sie hier herunterladen.