ROI-EFESO – AKTUELLE THEMEN & NEWS

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ROI-EFESO präsentiert die Gewinner des INDUSTRIE 4.0 AWARD 2022

München, 28. November 2022 – Der INDUSTRIE 4.0 AWARD 2022 geht an die AUO Corporation, die EDGE Group PJSC, die Mangelberger Elektrotechnik GmbH und die RITTAL GmbH & Co. KG. Mit dem renommierten Preis zeichnet ROI-EFESO seit 2013 Industrie 4.0-Lösungen im Produktionsumfeld aus, die neue Maßstäbe in der Digitalisierung und Automatisierung setzen. In diesem Jahr kürte die Award-Jury aus internationalen Bewerbungen Sieger in vier Kategorien.

Mehr als 30 hochkarätige Führungskräfte aus der Industrie ermittelten anhand anonymisierter Projektbeschreibungen, wer sich mit seinem aktuellen Best-Practice-Projekt oder einer bereits realisierten Lösung als Industrie 4.0-Vorreiter in den Award-Kategorien „SMART FACTORY“, „SMART & SUSTAINABLE“, „SMART AUTOMATION“ und „SMART WORKFORCE“ positioniert.

Smart, grün und holistisch

Zwei Trends dominierten die eingereichten Bewerbungen: Zum einen, neue Herausforderungen im Workforce Management von Fertigungsunternehmen zu lösen. Zum anderen setzen Industrie 4.0-Professionals ihre Automatisierungs- und Digitalisierungsexpertise zunehmend ein, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, etwa beim Aufbau einer Kreislaufwirtschaft oder zur Verbesserung ihres Energie- und Materialmanagements.

„Besonders spannend sind Projekte, die Kunden und Partner frühzeitig integrieren, um die ökonomische und ökologische Bilanz über das eigene Spielfeld hinaus zu verbessern“, sagt Hans-Georg Scheibe, Managing Partner bei ROI-EFESO Management Consulting AG. „Die Industrie 4.0-Lösungen der diesjährigen Preisträger zeigen mustergültig, wie man in diesem Kontext Daten und Prozesse der Fertigung erfolgreich visualisiert und orchestriert.“

INDUSTRIE 4.0 AWARD-Preisträger 2022 im Überblick

 

RITTAL GmbH

Sieger in der Kategorie „SMART FACTORY“

Ausgezeichnet für eine Industrie 4.0-Lösung, welche die Stationen der Wertschöpfungskette vom Kunden über den Shopfloor bis zur Produktauslieferung durchgängig integriert.

 

Mangelberger Elektrotechnik GmbH

Sieger in der Kategorie „SMART & SUSTAINABLE“

Ausgezeichnet für die Realisierung einer Kreislaufwirtschaft, bei der KI und weitere Industrie 4.0-Technologien das Design und Recycling der Produkte unterstützen.

 

AUO Corporation, Standort Taichung Fab 3

Sieger in der Kategorie „SMART AUTOMATION“

Ausgezeichnet für die Kombination von Digitalisierungs- und Automatisierungs-Technologien wie KI, CPS, digitaler Produktionszwilling und einer visuellen Qualitätskontrolle.

 

EDGE Group PJSC

Sieger in der Kategorie „SMART WORKFORCE“

Ausgezeichnet für ein Industrie 4.0-Projekt zur digitalen Transformation. Eine Learning & Innovation Factory qualifiziert die Mitarbeiter, Veränderungen durch OPEX und Industrie 4.0 zu meistern.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Gewinner-Projekten finden Sie unter:

INDUSTRIE 4.0 AWARD    Youtube

 

„SMART FACTORY“-Award geht an RITTAL

Die RITTAL GmbH fertigt in ihrer Smart Factory am Standort Haiger Schaltschränke. Dabei vernetzt der Preisträger mittels ca. 10.000 Datenpunkten rund 300 Mitarbeiter und 250 Maschinen über alle Produktionslinien hinweg - und geht noch einen Schritt weiter. „Wir arbeiten vom Kunden bis zur Maschinensteuerung im Shopfloor, haben also eine durchgängige Kette“, sagt Jürgen Kromer, Vice President Production RKS bei RITTAL.

Alle Prozessschritte von der Kundenbestellung über die Produktion bis zur Verpackung und Auslieferung sind miteinander verbunden, integriert und gegebenenfalls automatisiert.  Dabei erweiterte RITTAL außerdem mit Industrie 4.0-Tools den Blickwinkel der Mitarbeiter über den eigenen Arbeitsbereich hinaus. Im gesamten Team ist somit klarer nachvollziehbar, wie sich Prozessveränderungen auswirken.

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Mangelberger Elektrotechnik GmbH gewinnt in der Kategorie „SMART & SUSTAINABLE“

Mit der prämierten Industrie 4.0-Lösung automatisiert und digitalisiert der Preisträger seine Wertschöpfungsprozesse, insbesondere durch den Einsatz von KI und Digital Twins. „Wir bauen Schaltschränke mit Hirn - alle Verbräuche werden in einer Datenbank erfasst“, sagt Andre Polner, Projektleiter Anlagenbau bei Mangelberger Elektrotechnik.

Eine KI analysiert die Leistung von mehr als 8.000 Gehäusen im Praxiseinsatz und wählt anhand dieser Daten die richtigen Komponenten für die Entwicklung neuer Produkte aus. Darüber hinaus empfiehlt die KI den Kunden selbstständig, wann sie recyceln sollten, um die interne Nachfrage und das Angebot aufeinander abzustimmen. Bereits heute stammen 60 Prozent der Komponenten, die in ein neues Produkt eingebaut werden, aus zurückerworbenen und recycelten Schaltschränken.

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AUO Corporation für „SMART AUTOMATION“-Lösung ausgezeichnet

Die Taiwanesische AUO Corporation zählt zu den weltweit führenden Herstellern von LCD-Flachbildschirmen. In dem prämierten Industrie 4.0-Projekt kombinierte das Unternehmen in einem Werk in Taichung mehrere Digitalisierungs- und Automatisierungs-Technologien. „Unsere Lösung integriert Big-Data-Analysen, intelligente Automatisierungsvorgänge und unser Cyber Physical System (CPS), um den Produktionsertrag und die Effizienz zu steigern und zugleich die Umweltauswirkungen der Display-Herstellung zu reduzieren“, sagt CH Wu, Associate Vice President bei AUO.

So ermöglicht das CPS eine Überwachung von mehr als 100.000 unterschiedlichen Prozessparametern, die Maschinendatenpunkte, IoT-Sensoren und weitere Tools erfassen. Der Preisträger profitiert hier insbesondere von einer effektiven Datenerfassung, Datenbereinigung und KI-Modellierung. Ein Einsatzbeispiel ist die Bilderkennnung: Hier prüft eine kamerabasierte KI die LCD-Panels in der Fertigungslinie und sendet fehlerhafte Produkte automatisch an eine Nacharbeitslinie weiter.

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EDGE Group PJSC erhält „SMART WORKFORCE“-Award

Der Technologie-Konzern EDGE realisierte innerhalb von zwei Jahren ein Industrie 4.0-Projekt zur digitalen Transformation, das von der Verwaltung von Fertigungsaufträgen bis hin zur Outbound-Logistik zahlreiche Prozesse verbesserte. Dabei spielte die unternehmenseigene „Learning & Innovation Factory“, kurz LIF, eine zentrale Rolle. Ihr Trainingsprogramm deckt eine Matrix von Qualifikationsniveaus und Themen ab, z.B. hinsichtlich Lean & Lean Digital, Analytik & IoT und Agile.

Zudem erreichte der Preisträger eine vollständige Konnektivität der Maschinen in seiner Fertigung und erfasst alle relevanten Daten in einer IIoT-Plattform. Dies erlaubt u.a. Berechnungen von KPI wie dem OEE und die Visualisierung von Prozessparametern in Echtzeit in einem digitalen Shopfloor-Management. Hinzu kommen u.a. eine Zustandsüberwachung der Maschinen inkl. Predictive Maintenance sowie AGVs, die ihre Transportaufträge gekoppelt an den Materialverbrauch der Fertigungsprozesse erfüllen.

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