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- Industrie 4.0-Award 2017 für Taktgeber der Digitalisierung

ROI und PRODUKTION zeichnen die besten Industrie 4.0-Projekte Deutschlands aus

München / Karlsruhe, 27. November 2017 – Die Fachzeitung Produktion und die Unternehmensberatung ROI Management Consulting AG haben wegweisende industrielle Digitalisierungsprojekte mit dem „Industrie 4.0-Award“ prämiert. Die renommierte Auszeichnung wurde bereits zum fünften Mal im Rahmen des Industrie 4.0-Fachkongresses vergeben. Die Sieger-Projekte von Bosch, Siemens, John Deere und WS Kunststoff Service zeigen eindrucksvoll, welche Potenziale ein intelligenter und kreativer Einsatz neuer Technologien heben kann.

Seit Unternehmen in 2012 erstmals mit dem Preis ausgezeichnet wurden, hat sich der Industrie 4.0-Award inzwischen als einer der wichtigsten Benchmarks für Digitalisierungsprojekte im deutschsprachigen Raum etabliert.

„Die Liste der in den vergangenen Jahren nominierten Projekte liest sich wie ein exzellentes Praxis-Handbuch für eine erfolgreiche und nachhaltige digitale Transformation in der Industrie“, sagt Hans-Georg Scheibe, ROI-Vorstand und Initiator des Awards. „Die Gewinner, die in ihren Branchen zu den besonders visionären und konsequenten Modernisierern gehören, zeichnen mit ihren Projekten die Marschroute der Digitalisierung auf. Man sieht wie Lösungen, die uns noch vor zwei, drei Jahren als besonders innovativ und mutig beeindruckt haben, heute schon fast commodisiert sind. Das macht das Tempo der digitalen Transformation deutlich und auch die Notwendigkeit, die Pioniere sehr genau zu beobachten.“

Digital Twin und Qualifizierung sind die Top-Themen des 5. Industrie 4.0-Awards

Dieses Jahr standen neue Entwicklungen wie die Wertstromgestaltung mit einem Digital Twin besonders im Fokus. Außerdem diskutierten die Teilnehmer, wie Informationen möglichst schnell Eingang in das Wissen und die Arbeitspraxis der Mitarbeiter finden. „Fragen rund um die praktische Realisierbarkeit werden die Entwicklung der Industrie 4.0 in den nächsten Jahren prägen. Die Themen haben inzwischen eine hohe konzeptionelle und technologische Reife erreicht, so dass wir damit rechnen, dass die Anzahl entsprechender Projekte in der Industrie deutlich zunehmen wird“, kommentiert Scheibe.

Industrie 4.0-Award-Preisträger des Jahres 2017

Robert Bosch GmbH, Halbleiterwerk Reutlingen

Ausgezeichnet für eine durchgängig vernetzte Fertigung und konsequente Nutzung von Big Data zur Effizienzsteigerung in der Produktion.

Siemens AG, Werk Bad Neustadt an der Saale

Ausgezeichnet für die Integration von Entwicklung, Industrialisierung und Produktion durch Nutzung von 3D-CAD-Modellen für werkzeuggebundene Teile in der gesamten Wertschöpfungskette.

WS Kunststoff Service GmbH

Ausgezeichnet für den Einsatz von Datenbrillen, CoBots, einer eigens entwickelten Mitarbeiter-App sowie weiterer Industrie 4.0-Elemente im Rahmen schlanker und hocheffizienter Montagedienstleistungen für Kunststoffteile.

John Deere GmbH & Co. KG

Ausgezeichnet für das „Farming 4.0“ / JD Guidance System, das ein autonomes Spurhalten aller Maschinen auf dem Feld mit einer Genauigkeit von zwei Zentimetern ermöglicht und auch Maschinen von Drittanbietern über standardisierte Schnittstellen vernetzt.

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