Verbesserung der Qualität und Prozessstabilität

Qualität ist mehr als die Summe der Prozesse, Indikatoren, Zertifikate und Messwerte – sondern nach wie vor der Kern der meisten langfristig erfolgreichen Marken. Das gilt insbesondere für wissensintensive Unternehmen aus Hochlohnländern, dort, wo die Produkte unmittelbare Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen haben, für Premiummarken oder für Hersteller langfristiger Investitionsgüter. In immer mehr Branchen ist Qualität gleichbedeutend mit dem Streben nach Perfektion und „Zero Defect“ ein nicht verhandelbarer Bestandteil der eigenen Leistung. 

Die Kehrseite der Qualitätsorientierung ist „Overengineering“ – Perfektionierung und Verbesserung in Bereichen, die keinen Bezug zur Funktionalität mehr haben und vom Kunden nicht als zusätzlicher Mehrwert wahrgenommen werden. In hart umkämpften, schnellen Märkten stellt Overengineering ebenso ein Problem dar wie der Schraubstock, mit dem das Qualitätsmanagement fertig werden muss. Einerseits steigen die Qualitätsanforderungen der Kunden weltweit. Andererseits nehmen die Spielräume des Qualitätsmanagements stark ab: Kurze Produkt- und Entwicklungszyklen und wachsende Variantenvielfalt begrenzen die Testzeiten, die sinkende Wertschöpfungstiefe erfordert Qualitätskontrollen über globale Lieferketten hinweg, und der zunehmende Anteil an Software und vernetzten Komponenten erhöhen massiv die Produktkomplexität. Vor diesem Hintergrund muss das Qualitätsmanagement die schwierige Balance meistern zwischen frühzeitiger Integration in den Wertschöpfungsprozess und effektivem Firefighting, präventiven und reaktiven Aktivitäten, hohen Standards und Qualitätskosten, der Nutzung neuester Technologien und potenziellen Qualitätsrisiken der Vernetzung und Digitalisierung. 

In diesem anspruchsvollen Umfeld ist ROI ein zuverlässiger und erfahrener Partner und unterstützt Unternehmen von der Supply Chain über die Entwicklung und Produktion bis hin zum Kundenservice mit effektiven Qualitätsmanagement-Lösungen. Mit Technologien zur Datenanalytik, zu Automatisierungsanwendungen oder zur Fernwartung entwickeln wir den Qualitätsgrad von Produkten und Serviceleistungen kontinuierlich weiter. Dabei setzen wir auf einen breiten Erfahrungsschatz und einen umfassenden Methodenbaukasten, um Qualitätsexzellenz zu realisieren:

  • präventive Absicherung der Produktqualität und Risikomanagement im Produktentwicklungsprozess,
  • Qualitätssicherung von Kaufteilen und Lieferantenentwicklung,
  • Einführung stabiler Herstellprozesse (inkl. Six Sigma),
  • Einsatz von Industrie 4.0/IoT Lösungen wie Preventive Maintenance, Preventive Quality Planning & Control, In-Line Process Control, oder Digital TQM,
  • Programme zur Qualitätskostensenkung,
  • operative Qualitätsoffensiven, Prozessstabilisierung,
  • Qualitätsmanagement in indirekten Unternehmensfunktionen,
  • Umsetzung einer Null-Fehler-Philosophie im Unternehmen.
Industrie 4.0 / IoT (Internet of Things) - unter Berücksichtigung von Lean-Prinzipien - erfolgreich einführen wird in der Lernfabrik "Lean Fabrika" trainiert. Die Unternehmensberatung ROI Management Consulting AG gehört zu den anerkannten Experten im Bereich der digitalen Transformation.
Die Balluff GmbH reduzierte in ihrer Fertigungslinie für induktive Sensoren die Durchlaufzeiten auf wenige Tage. Über welche Schritte das Unternehmen dazu konsequent Wertschöpfung und Verschwendung voneinander trennte, schildern Dr. Helge Klein, Director Operations Production Sensors sowie Thomas Kreuzer, Project Manager, Head of Corporate Industrial Engineering bei der Balluff GmbH im Video der Unternehmensberatung ROI Management Consulting AG.
Schlanke Produktion zum Anfassen - gibt es in der Lernfabrik der Unternehmensberatung ROI. Die Lean Fabrika bei Prag wurde im Herbst 2013 eröffnet und bietet seitdem offene und individuelle Schulungen und Trainingsprogramme für Unternehmen.

Case Study

Bild einer Maschine in der Autoindustrie
©WEBASTO Group

Qualitätssteigerung in der Automobilindustrie

Ein global führender Automobilhersteller wollte seinen gesamten Werksverbund von neun Fabriken in Hinblick auf Kosten und Qualität mobilisieren und beschleunigen.

Mit ROI etablierte der Konzern eine völlig neue, vom Fußball inspirierte Praxis des Wettbewerbs um eine Tabellenführerschaft. Damit dynamisierte das Projektteam starre Werksstrukturen und Arbeitsroutinen.

Case Study

Arbeiter an einer Fertigungsstraße
©boleslawiec

Quality Excellence

Um das Qualitätsmanagement auf ein neues Leistungsniveau zu bringen, muss die richtige Kombination aus bewährten Maßnahmen und neuen Technologien gefunden werden.

Mit dem Lean Supply Chain Management-Ansatz von ROI können Unternehmen sich in Punkto Qualität in vielerlei Hinsicht weiterentwickeln.

Case Study

Bild einer Montagestraße für Autos mit Robotrarmen
©xieyuliang/shutterstock.com

Standards für Operative Exzellenz in einem internationalen Werksverbund

20 globale Werke eines Automobilzulieferers agierten weitgehend unabhängig voneinander. Um Wertschöpfungspotenziale zu erschließen, baute das Unternehmen gemeinsam mit ROI schnell das dazu notwendige OPEX-Knowhow auf und schuf strukturierte Operations-Prozesse, die international funktionieren.

Case Study

Bild eines Laborarbeiters in der Elektobranche
©ARRI Group

Qualität in der Produktion

Ein Medizintechnik-Unternehmen wollte die Fehleranzahl in der Fertigungslinie eines seiner Top-Produkte um den Faktor 10 reduzieren. Gemeinsam mit ROI identifizierte das Unternehmen die passenden Ansatzpunkte und sorgte für Qualitätssteigerungen, die auch auf andere Produktlinien skalierbar sind.

Case Study

Bild einer Industrieanlage
©zhu difeng/shutterstock.com

OPEX – ROI Model

Ein Stahlkonzern realisierte mit ROI an fast 200 Standorten eine OPEX-Strategie. Das Ziel: Energien für Veränderungen nicht einfach frei-, sondern fokussiert und ergebnisorientiert einsetzen. Damit operative Prozesse nicht nur besser, sondern exzellent werden.