Sustainable Operations

Die operativen Prozesse in der Supply Chain bieten zahlreiche Ansatzpunkte für die Dekarbonisierung und die Reduktion des Verbrauchs von Rohstoffen und Energie. Damit können sie auch einen signifikanten Beitrag dazu leisten, die Nachhaltigkeitsziele von Unternehmen zu erreichen und die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Vielversprechende Verbesserungsmöglichkeiten ergeben sich vor allem durch die Gestaltung des Manufacturing Footprints, durch schlanke und auf Vermeidung von Verschwendung ausgerichtete Prozesse, durch die Digitalisierung physischer Abläufe, sowie die Anpassung des Produktportfolios und der Produktentwicklung inclusive neuer Nutzungskonzepte.

 

„Smart Factories müssen sich nicht nur an ihrer Effizienz und Flexibilität messen lassen, sondern auch an ihrem Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens“.

Hans-Georg Scheibe
Managing Partner | ROI-EFESO

ROI-EFESO verfügt über ein umfassendes Portfolio von Methoden und Instrumenten, um eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsanalyse bestehender Prozesse und Strukturen durchzuführen und die identifizierten Potenziale zu realisieren. Dabei konzentrieren wir uns insbesondere auf folgende Themen:

Sustainability Assessment

  • Identifikation der Verluste von Produktionsmitteln wie Energie, Wasser, Rohstoff und Vormaterialien in der gesamten Wertschöpfungskette und Aufdeckung von Re-Manufacturing-Potenzialen
  • Gesamtkostenbetrachtung des Produktions- und Logistiknetzwerkes und Bewertung der Auswirkungen des bestehenden Footprints (Standorte, Lieferanten, Technologien, Produktportfolio, Prozesse) auf ökologische, soziale und technologische Nachhaltigkeitsziele
  • Analyse des Industrie 4.0-Reifegrades und Beschreibung von Digitalisierungspotenzialen zur Substitution von physischen Prozessen, oder deren Optimierung aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten
  • Assessment des Managementsystems und der Maßnahmenumsetzung im Hinblick auf geltende Compliance-Prinzipien (z.B. ISO 26000), Berichterstattungspflichten und generelle politische Restriktionen (z.B. Pariser Abkommen, nationale Gesetzgebung)
  • Analyse der strategischen Sustainability Initiativen und ihres Reifegrads z.B. im Hinblick auf CO2 Neutralität und die Konformität mit zukünftigen regulatorischen Anforderungen

Operations & Supply Chain

  • Definition von Sustainability-Initiativen und Zielsystemen im Rahmen der Unternehmensstrategie, Integration in die Investitionsplanung und das Managementsystem und -berichtswesen
  • Entwicklung von Kompensationsstrategien und Maßnahmen für eine ausgeglichene Emissionsbilanz und die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen
  • Bewertung der Nachhaltigkeit des Manufacturing Footprints anhand technischer Energie-Audits und Prozessanalysen, sowie Auditierung und Entwicklung des Lieferantennetzwerks im Hinblick auf die Erfüllung von Nachhaltigkeitsvorgaben
  • Entwicklung und Implementierung neuer Pricing- und Nutzungskonzepte mit Fokus auf den gesamten Produktlebenszyklus und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft
  • Optimierung des gesamten Wertschöpfungskreislaufes durch Vermeidung von Rohstoff- und Energieverschwendung, Einsatz erneuerbarer Energien, Schaffung geschlossener Rohstoff-Kreisläufe, und Aufbau einer Remanufacturing Supply Chain durch Integration von Demontage und Aufbereitung (Recycling)
  • Steigerung der Auslastung von Anlagen, Maschinen, Transportmitteln zur Reduktion von Emissionen und Umweltauswirkungen und nachhaltigkeitsorientierte Optimierung der Prozesse durch den Einsatz von TQM, Industrie 4.0, Advanced Analytics und KI
  • Aufbau von Expertenteams für die Integration von Sustainability-Aspekten in das Produktionssystem und Schaffung struktureller und organisatorischer Voraussetzungen für kontinuierliche Verbesserungsinitiativen

 

„Industrie 4.0 Technologien bieten wirksame Hebel, um den Ressourcenverbrauch und den CO2-Ausstoß zu reduzieren“

Prof. Dr.-Ing. Werner Bick
Senior Partner | ROI-EFESO

Product Development

Neuausrichtung des Produktportfolios:

  • Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens in den Produkten / der Produktentwicklung
  • Entwicklung von klimaneutralen und nachhaltigen Produkten (Reduktion von Ressourcen, Energieeinsatz) und Einführung von „Sustainability by Product Design“ Ansätzen
  • Erweiterung der Wertschöpfungsanalyse um Nachhaltigkeitskriterien und die Berücksichtigung der Potenziale der Kreislaufwirtschaft (circular economy)
  • Reduktion des Anteils kritischer und nicht recyclebarer Materialien in Produkten und Verpackungen und verstärkte Nutzung von Standard-, Carry-Over-, oder Recycling-Bauteilen und -Komponenten (frugale Entwicklung)
  • Transparenz über den "Nachhaltigkeitsindex" von Produkten und deren Verwendung für Kunden sowie Berücksichtigung der Customer Experience von nachhaltigen Produkten (Sustainability Payback)
     

Adaption der Produktentwicklungsstrukturen:

  • Digitalisierung der Produktentwicklung, z.B. durch digitale „Nachhaltigkeits-Zwillinge“, Simulation und Virtualisierung zur Reduktion von physischem Abfall (z.B. durch Prototyping)
  • Frühzeitige strukturelle Einbindung von Sustainability & EHS Funktionen in die Entwicklung und Industrialisierung von Produkten
  • Ausrichtung des Produktdesigns auf Wiederverwertbarkeit, lange Nutzungsdauer, Reparaturfähigkeit, Einfachheit und Upgradefähigkeit, sowie auf ökologisch nachhaltige Produktnutzung (z.B. durch Share Use)
  • Management technischer und ökologischer Compliance (z.B. REACH) und Zertifizierung der Produkte und Entwicklungsprozesse
  • Transparenz über den ökologischen Footprint im gesamten Produktlebenszyklus Beschaffung, Produktion, Verbrauch, Recycling, Wiederverwendung) und Vergleich mit den Lebenszykluskosten traditionelle Produkte