Beratung R&D Strategie und Szenarien 2025/2030

Die wachsende Komplexität in der Produktentwicklung und die umfangreichen Kosten von Innovationen erfordern eine zielgerichtete und umsichtige Planung und Steuerung aller relevanten Aspekte der Entwicklung. Eine zukunftsgerichtete Strategie der Produkt- und Serviceentwicklung hilft, die Brücke zwischen übergeordneter Unternehmensstrategie und ihrer Umsetzung in Innovationsprojekten effizient und wirksam zu gestalten.

In der Erstellung hilft Vorständen und Entwicklungsleitern die Beantwortung zentraler Fragen, die unmittelbar aus dem aktuellen und künftigen Geschäftsmodell des Unternehmens resultieren: 

  • Welche Positionierung soll im Hinblick auf Kosten- und Technologieführerschaft gewählt werden und welche Rolle spielen dabei Produkt- und Serviceinnovationen?
  • Welche Technologien müssen zur Umsetzung der Strategie beherrscht und Kompetenzen oder spezielle Know-how-Ressourcen aus- und aufgebaut werden?
  • Welche Systemelemente eines Produkt- bzw. Lösungs-Ökosystems sollen besetzt werden?
  • Welche Relevanz kommt Technologie- und Produktplattformen zu und welche strategischen Innovationspartnerschaften sind notwendig? 
  • Welche Bedeutung haben im Rahmen des Geschäftsmodells regionale Produktvarianten?

Ausgehend von diesen Fragen müssen im Rahmen der Entwicklungsstrategie Entscheidungen über Architektur, Prozesse, Personal und Portfolio des Bereichs getroffen werden. Damit diese wirksam werden benötigt es dazu eine transparente Kommunikation sowie kontinuierliche Überprüfung und Feinjustierung. Deshalb ist die Flankierung des Strategieprozesses durch ein geeignetes Monitoring-System unabdingbar, das zentrale Indikatoren erfasst, Strategieanpassungen initiiert und eine aktive Steuerung der Strategie ermöglicht.

ROI-EFESO unterstützt Sie bei der Formulierung, Ausarbeitung und Implementierung von Entwicklungsstrategien sowie beim Aufbau effektiver Steuerungsinstrumente.

Das Ziel ist, dass die Strategien in globalen Netzwerken und Ökosystemen wirksam werden. Dabei konzentrieren wir uns insbesondere auf folgende Themenbereiche: 

  • Architektur (Footprint): organisatorische und geografische Strukturierung der Entwicklungsaktivitäten;
    • Zentralisierung/Dezentralisierung, 
    • Anwendungsentwicklung/Plattformentwicklung/Technologieentwicklung,
    • Zuordnung von Aktivitäten zu Produkten oder Märkten,
    • In-/Outsourcing und Zusammenarbeit mit Lieferanten und Entwicklungspartnern,
    • Grundausrichtung (funktional, prozessual, produktorientiert) und Dimensionierung von Einheiten der Innovation & Entwicklung, Netzwerkorganisationen etc.
       
  • Produkt- und Service-Portfolio: inhaltlicheStrukturierung der Entwicklungsaktivitäten;
    • Dimensionierung des Ressourceneinsatzes in Form von „Strategic Buckets“ für Innovationsfelder und einzelne Entwicklungskategorien,
    • Entscheidungsprozesse und Kriterien für die Auswahl und Priorisierung von Ideen und Projekten,
    • Verwendung von Produktarchitekturen und -plattformen für Hardware-/Software-Entwicklung,
    • Rolle von Schlüsseltechnologien und Produkt-/Prozess-Daten,
       
  • Prozesse: Definition von Prozessmodellen und Governance-Strukturen;
    • Anpassung der Prozessmodelle an die Charakteristika der beabsichtigten Innovationen und Technologien, Kundenanforderungen und Risiken,
    • Aufbau von smarter Entwicklung, d.h. die strukturierte Integration von Hardware, Firmware, Software und Vernetzung,
    • Reporting-Strukturen und den Einsatz von Daten & Analytics-Systemen,
    • Anbindung und Zusammenarbeitsmodell mit anderen Bereichen, insbesondere Produktmanagement und Produktion,
       
  • Personal: Gewinnung, Onboarding und Qualifizierung von Entwicklungsteams;
    • Übergreifende Kollaboration und Verantwortlichkeiten,
    • Qualifizierung der Mitarbeiter sowie Management und Transfer von Wissen in und außerhalb der Organisation,
    • Management von Fluktuationen,
    • Neue Entwicklungskultur und Entwicklungsformate im Kontext der Digitalisierung.
       

Es gibt jedoch keine Entwicklungsstrategie, die dauerhaft gültig ist, da sehr viele äußere Einflüsse wirken, welche Sie nicht oder nur wenig beeinflussen können. Diese lassen sich jedoch systematisch mit Szenarien berücksichtigen.

ROI-EFESO unterscheidet hierbei einen kurz- bzw. mittelfristig absehbaren Bereich der nächsten bis 2025 und einen längerfristigen bis 2030. Aus unserer Erfahrung haben wir 38 zentrale Einflussfaktoren der Industrie identifiziert, welche wir in fünf Kategorien zusammenfassen:

  • Rahmenbedingungen & Umwelt
  • Mensch & Gesellschaft
  • Produkt & Technologie
  • Organisation & Management
  • Prozesse, Methoden & Tools

Aus dem Zusammenspiel der Einflussfaktoren mit Ihrer unternehmerischen Situation und Grundausrichtung kann damit innerhalb weniger Tage eine Indikation über die Einflüsse auf Ihr Unternehmen bzw. den Entwicklungsbereich ermittelt und bewertet werden. Als Resultat haben Sie einen Überblick, welche strategische Initiativen damit für Sie speziell als nächstes sinnvoll abgeleitet werden können.

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