Beratung Fabrik- und Logistikplanung

Ein Blick auf viele Standorte zeigt, dass Werksstrukturen lange überdauern. Es ist deshalb bei der Fabrikplanung – sei es Neubau oder Umbau – besonders wichtig, mit Umsicht und Professionalität vorzugehen sowie die richtigen Partner einzubinden.

Am Anfang steht die Idee. Wir teilen gerne mit Ihnen unsere Vorstellungen einer Fabrik der Zukunft. Aus unserer Sicht müssen Layout und Infrastruktur effiziente Flüsse ermöglichen, die Zusammenarbeit der Mitarbeiter fördern und Freude an der Wertschöpfung unterstützen. Damit eine Fabrik in 50 Jahren noch zu den besten gehört, setzen wir auf folgende Schlüsselelemente:

  • Modular, damit Sie wachsen und Wertschöpfungspartner richtig einbinden können
  • Flexibel, denn Produkte und Technologie ändern sich
  • Optimal hinsichtlich Material- UND Informationsfluss
  • Smart und digital
  • Energieeffizient, CO2-neutral und ressourcenschonend  

Bevor die Bagger anrollen, müssen die Ideen zu belastbaren Konzepten und konkreten Layouts entwickelt sein. Ohne die Einbindung der Stakeholder geht es nicht und die fordern schlüssige Konzepte sowie einen überzeugenden Business Case auf Basis mehrerer Vergleichsszenarien. Hier gilt es, die Potenziale auf allen Ebenen konkret herauszuarbeiten und nachvollziehbar zu bewerten.

Bei der modernen Fabrik- und Logistikplanung spielen Nachhaltigkeitsaspekte eine große Rolle. Unter „Zero-Impact-Factory“ werden diverse umweltfreundliche Maßnahmen implementiert, und zwar von der Reduktion von Energie- und Wasserverbrauch, CO2 und VOC-Emissionen bis hin zum Abfallmanagement und Bodenschutz.

Um eine hohe Planungseffizienz zu erreichen und Risiken im Projektverlauf vorausschauend zu managen, empfiehlt sich ein iteratives und agiles Vorgehen. Es erfolgt entlang der folgenden Leitlinien:

  • vom Zentralen (Wertschöpfungsprozess) zum Peripheren (Außenanlage)
  • vom Groben (Generalplanung/Werksstrukturplanung) ins Feine (Arbeitsplatzgestaltung)
  • vom Idealen (Greenfield) zum Realen (Brownfield)

Damit ist sichergestellt, dass nicht unnötige Diskussionen zu Beginn (beispielsweise über die Farbgestaltung der Büros) den Gesamtprozess stark verlangsamen. Denn die Begehrlichkeiten aller Beteiligten sind bei Neu- und Umplanungen erfahrungsgemäß groß. Wir achten sehr darauf, dass sich die Planung auf die wesentlichen Themen konzentriert, insbesonderedie, mit Auswirkung auf bauliche Struktur, Investitonshöhe und Potenziale.

ROI unterstützt Sie von der ersten Planungsidee bis zum Anlauf der Fabrik oder des Logistikzentrums. Dies reicht von der Strategieentwicklung und Standortauswahl im Vorfeld über die gesamte Projektumsetzung bis hin zum Onboarding lokaler Lieferanten in der Hochlaufphase.

Unser Leistungsspektrum umfasst im Einzelnen: 

Standortsuche und -auswahl

  • Auswahl geeigneter Regionen (Faktorkosten, Arbeitsmarkt- und Lieferantenstrukturen, Infrastruktur, regulatorische Rahmenbedingungen, Wirtschaftsförderung)
  • Suche geeigneter Objekte (Grundstücke, Gebäudeentwickler, Bastandsimmobilien)
  • Personalsuche für die Planungs- und Aufbauphase

Produktions- und Logistikkonzepte

  • Zukunftsorientierte Wertströme in Fertigung und Montage,
  • Linien- und Anlagenplanung
  • Materialbereitstellungs- und Entsorgungssysteme
  • Lager- und Transportsysteme
  • Erstellung von Ausschreibungen
  • Lieferantenauswahl und -integration
  • Planung von Bestandsmanagementkonzepten

Smart Factory

  • Horizontale Integration vom Produktdesign bis zur Lieferung / papierlose Fabrik
  • Advanced Operator Support, Cobots und Exoskelette
  • Digitale Visualisierung in der Fabrik
  • Automatisierte Läger und Bereitstellungssysteme / Smart Automation
  • (Teil-)autonome Material- und Baugruppentransporte
  • Offene / flexible Bürokonzepte
  • Anforderungen an die IT-Infrastruktur

Szenarien- und Layoutplanung (2D/3D)

  • Entwurf und Detaillierung des Gesamtlayouts: Greenfield und Brownfield, Grob- und Feinkonzept
  • Flächen- und Raumplanung für Wertschöpfungs- und Supportbereiche, Infrastruktur, Sozialflächen und Außenbereiche
  • Bestimmung der Gebäudestruktur
  • Digitale Planung in 2D und 3D
  • Szenariobewertung: Wirtschaftlichkeitsrechnungen und Konzeptsimulationen

Umsetzungsbegleitung und Personalentwicklung

  • Lieferantenauswahl und -koordination
  • Begleitung beim Produktionshochlauf
  • Qualifizierungskonzepte und Trainings für Mitarbeiter und Lieferanten
  • Projektmanagement  und Projektcontrolling
clickable image that starts video playback
Sind Roboter in Zukunft eher Arbeitskollegen als Werkzeuge? Über Perspektiven der Robotik in der Industrie 4.0 (IoT, Internet of Things) spricht Prof. Dr.-Ing. Dirk Jacob von der Hochschule Kempten im Video der Unternehmensberatung ROI.
clickable image that starts video playback
Für ihre außergewöhnliche Industrie 4.0 Lösung in der Fertigungspraxis zeichneten die Fachzeitung Produktion und die Unternehmensberatung ROI Management Consulting AG die WS Kunststoff Service GmbH mit dem „5. Industrie 4.0 Award“ aus.
clickable image that starts video playback
ndustrie 4.0 / IoT (Internet of Things) - unter Berücksichtigung von Lean-Prinzipien - erfolgreich einführen wird in der Lernfabrik "Lean Fabrika" trainiert. Die Unternehmensberatung ROI Management Consulting AG gehört zu den anerkannten Experten im Bereich der digitalen Transformation.
clickable image that starts video playback
Im Rahmen der Fachkonferenz "Industrie 4.0 - Praxis, Praxis, Praxis" im Dezember 2015 entstand das Interview mit Thomas Ebenhöch, Standort- und Werkleiter Regensburg, Continental Automotive GmbH.
clickable image that starts video playback
Wie Unternehmen ihren Start in das Internet der Dinge simulieren können, skizziert im Video der Unternehmensberatung ROI Dr. Georg Wünsch, Leiter Entwicklung der machineering GmbH.
clickable image that starts video playback
BorgWarner Emissions Systems führte in seinem Ludwigsburger Werk erfolgreich eine Schicht-Doodle-App ein – und erhielt dafür den Sonderpreis des Industrie 4.0-Award 2014 für innovative Arbeitsorganisation. Mit der App passt das Werk den Personaleinsatz an den Kundenbedarf an, was die Flexibilität und Produktivität erhöht.
clickable image that starts video playback
Mit dem Projekt „Smart Automation“ gewann die Bosch Rexroth AG den „Industrie 4.0-Award 2014“. Das Unternehmen entwickelte eine neue Pilotmontagelinie für das Werk Homburg und vernetzte hierzu Produkte, Betriebsmittel sowie die Mitarbeiter des Werkes beispielsweise via RFID-Chip und Bluetooth miteinander.
Bild einer Maschine in der Autoindustrie
©WEBASTO Group
Case Study

Ein global führender Automobilhersteller wollte seinen gesamten Werksverbund von neun Fabriken in Hinblick auf Kosten und Qualität mobilisieren und beschleunigen.


Mit ROI etablierte der Konzern eine völlig neue, vom Fußball inspirierte Praxis des Wettbewerbs um eine Tabellenführerschaft. Damit dynamisierte das Projektteam starre Werksstrukturen und Arbeitsroutinen.

Close-up einer Maschine
©Nordroden/shutterstock.com
Case Study

Ein Unternehmen aus dem Anlagen- und Maschinenbau musste seine Wettbewerbsfähigkeit sichern. ROI identifizierte an einem Fertigungsstandort in Deutschland alle Stellschrauben für die notwendigen Veränderungen und brachte mit einem vielschichtigen Restrukturierungsansatz den Turnaround ins Laufen.

Zwei sitzende Frauen klatschen
Lean Digital Manager ©S_L/shutterstock.com
Case Study

Das ROI Zertifizierungsprogramm zum „Lean Digital Manager“ zeigt, wie eine Digitalisierung der schlanken Produktion funktioniert. Dazu kombiniert es Strategien mit Technologien der Industrie 4.0.

ROI Case Studie - Smart Factory Planning
ROI Case Studie - Smart Factory Planning
Case Study

Ein Pharma- & Lifesciences-Unternehmen plant in nur einem Monat die zentralen Stoßrichtungen für die Smart Factory Transformation von vier Werken. Gemeinsam mit ROI erstellt das Projektteam ein „Big Picture“ als Planungsgrundlage und testet drei priorisierte Technologien in Pilotprojekten.

Case Study

Drei Distributionszentren eines Unternehmens aus der Automotive-Branche sollten in ein bestehendes viertes integriert werden. Mit Unterstützung von ROI-EFESO meisterte das Unternehmen diese Aufgabe in acht Wochen. Dazu entwickelte es fünf Lösungsszenarien mit unterschiedlichem Automatisierungsgrad („Minimal Invest“ bis „vollautomatisiert“) inklusive Layouts und monetärer Bewertung.