Lünendonk®-Studie 2026 "Industry Performance"

Von der Prozessoptimierung zur Transformation: Ansätze für die deutsche Industrie

Die deutsche Industrie hat in den vergangenen Jahren viel erreicht – Prozesse wurden verschlankt, Kosten gesenkt und operative Stabilität zurückgewonnen. Doch wie die Lünendonk-Studie 2026 „Industry Performance“ zeigt, steht der große Umbau steht noch aus: Wachstum, KI-Skalierung, resiliente Lieferketten und der Standort Deutschland werden bis 2030 zu strategischen Prüfsteinen.

Die entscheidenden Fragen dabei lauten: Wurden Strukturen stabilisiert, ohne das Geschäftsmodell grundlegend weiterzuentwickeln? Und wann starten die Unternehmen nach Jahren des Cost Cuttings nun echte Wachstums- und Investitionsprogramme? Genau hier setzt die Studie an. Sie zeigt auf, wo die Industrie heute steht und welche Stellhebel jetzt über ihre künftige Wettbewerbsfähigkeit entscheiden.

TOP-Ziele und Wachstumshebel im Überblick

Grafik: Lünendonk®-Studie 2026 "Industry Performance"

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Leadership-Perspektiven aus mehreren Branchen

Die Studie veranschaulicht, wie Industrieentscheider aus Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Kostendruck, Energiepreise und globale Unsicherheiten reagieren. Sie basiert auf Interviews mit 80 Führungskräften aus DACH, die im Q1 und Q2 2026 stattfanden. Zum Branchenspektrum zählen u.a. Automotive, Maschinenbau, Chemie, Life Science und Pharma. Die befragten Unternehmen verfügen über Produktionsstandorte in Deutschland und teilweise zudem in Europa oder auf weiteren Kontinenten.  

Die Befragung eröffnet somit einen aktuellen Einblick, wie hiesige Industrieunternehmen ihre operative Leistungsfähigkeit verbessern und welche Hebel künftig Wachstum ermöglichen sollen. Die Schwerpunkte der Studie sind:

  • DIGITALISIERUNG UND KI IN DER PRODUKTION
  • SUPPLY CHAIN RESILIENZ 2026
  • ORGANISATION, KOMPETENZEN & CHANGE
  • BEWERTUNG DES INDUSTRIE-STANDORTS DEUTSCHLAND

Die vollständige Studie mit allen Ergebnissen erhalten Sie hier.

 

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Status quo in der deutschen Industrie: Resultate von Effizienzprogrammen

Aus den Studienergebnissen lässt sich diese Hypothese ableiten: Effizienzprogramme und Lean-Management verbesserten zwar die Performance vieler Unternehmen, führten aber selten zu einer tiefgreifenden Transformation. Dabei zeigt sich, dass Prozessoptimierung und Lean Management die prägendsten Maßnahmen waren, gefolgt von Automatisierung/Digitalisierung. Digitalisierung bleibt jedoch oft Stückwerk, die Potenziale sind nicht ausgeschöpft. 

Die Studienergebnisse veranschaulichen, mit welchen Spannungsfeldern die deutsche Industrie konfrontiert ist: anhaltender Effizienzdruck, die schwierige Skalierung digitaler Lösungen sowie die Auseinandersetzung mit den Themen "Organisation" und "Standort" als entscheidende Faktoren für zukünftigen Erfolg.

Strategische Hebel für Wachstum und Performance

Wachstum wird durch neue Märkte, Kunden und Innovationen angestrebt. Neue Marktsegmente und Kundengruppen sind der wichtigste Wachstumstreiber, gefolgt von Digitalisierung/KI-Skalierung. Für Effizienz und operative Performance dominiert klar die Produktivitätssteigerung in der Produktion: 83 Prozent nennen sie als wichtigsten Hebel.

Die vollständige Studie mit allen Ergebnissen erhalten Sie hier:

 

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